Firmung

Termine zur Anmeldung für die Firmvorbereitung

 

 

Gerasdorf und Oberlisse:  

          Dienstag, 22. Oktober 2019 um 19:00 Uhr, Kirche Oberlisse

 

Kapellerfeld:                         

Sonntag,  20. Oktober 2019 um 10:20 Uhr, Kapellerfelder Kirche

 

Seyring:                                 

         Montag,   21. Oktober 2019 um 19:00 Uhr, Pfarrhof Seyring         

 

                                                

 

Zum 1. Treffen bitte mitnehmen: Eltern, Taufschein, Meldezettel, Anmeldeformular*

 

Für Fragen oder bei Terminschwierigkeiten:

 

Mag Andreas Schnizer, 0650/7783618

 

Dipl Päd. Werner Friedrich, 0699/10079182

 

                    Für Seyring:  Vikar Mariusz Ratynski 0699/19036932

 

 

 

Bitte Termine für Firmung Pfingsten 30. Mai – 1. Juni 2020 freihalten!

 

*Anmeldeformular:  

Diözesane Leitlinien der Firmvorbereitung für Jugendliche

Für den Empfang des Sakramentes gibt es ein Mindestalter von 14 Jahren. Weiters ist die persönliche innere Bereitschaft des Firmkandidaten eine wesentliche Voraussetzung für den Empfang des Sakramentes. Diese Bereitschaft zeigen die Jugendlichen, wenn sie:

  •  den Wunsch nach der Firmung dem Seelsorger persönlich äußern
  • an der Firmvorbereitung teilnehmen und mitarbeiten
  • am Religionsunterricht teilnehmen
  • am gemeinsamen Gebet der Gruppe mitwirken
  • die sonntägliche Eucharistie mitfeiern

 

Die Jugendlichen sollen sich bemühen, das Taufversprechen als persönliche Entscheidung für Christus und den Glauben der Christen zu verstehen. Sie sollen die Kirche annehmen und ihren je eigenen Platz in der Pfarrgemeinde erkennen.

 

Großer Wert liegt auch auf dem "Einüben"

 

  • wie man als Firmkandidat selbständig die Heilige Schrift lesen lernt
  • wie man als Firmkandidat das Wort Gottes leben, feiern und verkünden kann
  • als Firmkandidat dienen im Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

Theologische Inhalte des Religionsunterrichtes ins Leben umsetzen lernen

 

Bitten an die Eltern

Die Eltern mögen ihren Kindern jenen "Freiraum" geben, den diese zur Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung brauchen:

 

Die Zeiten der Firmbegleitung freihalten

Keinen Druck ausüben, das Sakrament empfangen zu müssen

Interesse zeigen für pastorale Aktionen

sich für die Pfarre und ihre Anliegen interessieren

 

Die Eltern mögen sich an der Firmvorbereitung ihrer Kinder beteiligen. Im Jahr der Firmvorbereitung wird es auch notwendig sein, dass Eltern zeitweilig ihre Familien- und Freizeitgewohnheiten ändern, z.B.:

 

Besuch der Sonntagsmessen mit den Kindern

an pfarrlichen Aktivitäten als Familie mitwirken

usw.

 

Dauer der Vorbereitung

Da es bei der Firmvorbereitung um eine Einführung in die "Kultur des christlichen Lebens" geht, das heißt um die Formung des Lebens der Firmkandidaten aus dem Glauben in der Kraft des Heiligen Geistes - ein Prozess, der von allen Seiten Geduld erfordert - braucht es für gewöhnlich auch einen längeren Zeitraum.

Die Firmvorbereitung soll im Oktober beginnen und ein Minimum von 20 Gruppentreffen umfassen. Einen besonderen Stellenwert nimmt in dieser Zeit die "Feier der Versöhnung" und die "Feier der Eucharistie" ein.

Der Firmpate

Es ist ratsam, dass die Firmlinge wie bei der Taufe die geistige Hilfe eines Paten oder einer Patin in Anspruch nimmt. Sie sollen die Firmlinge bei ihrer christlichen Lebensführung und bei der Erfüllung ihrer religiösen Pflichten unterstützen und begleiten.

Der Begriff „Pate" kommt vom lateinischen „pater", Vater. Ein Pate - und Analog eine Patin - sind so etwas wie elterliche, erwachsene Freunde, die das Patenkind auf seinem Lebensweg begleiten. Früher fiel den Paten im Todesfall der Eltern sogar die Sorgepflicht für das Patenkind zu.

Wenn Sie Firmpate sein möchten, müssen Sie das 16. Lebensjahr vollendet haben, katholisch und gefirmt sein und dürfen nicht aus der Gemeinschaft der Kirche ausgetreten sein. Wenn Sie verheiratet sind, dann auch kirchlich getraut und vor allem nicht geschieden und wiederverheiratet. Auch sollte Ihre ganze Lebensführung den christlichen Werten entsprechen und nicht Anlass zum öffentlichem Ärger geben.

Der kirchliche Anspruch an das Patenamt ist hoch. In der Praxis sehen nur wenige dies ebenso. Pate sein ist für viele ein Stück nichtssagenden Brauchtums; eine Gefälligkeit, die man als Freund tut und allemal ein Anlass, nett zu feiern. Nicht auszuschließen ist auch, dass es bei den Firmlingen bestimmte - oftmals sehr große - Erwartungen an Geschenkleistungen gibt. Diese Erwartungen haben mit dem eigentlichen Patenamt nichts zu tun.