Berichte

Ratschen 2017 Gerasdorf Ort

Osterratschen 2017
23 Kinder und Jugendliche waren von Gründonnerstag bis Karsamstag im ganzen Ort unterwegs um den Brauch des Osterratschen aufrecht zu halten.
Sie waren mit großer Freude und Begeisterung dabei, dafür möchten wir uns recht herzlich bei allen bedanken.
Wir möchten uns auch  bei der Bevölkerung bedanken, die die Kinder und Jugendlichen bei ihrem "Ostereinsatz" überall besonders freundlich aufgenommen haben.

(Martina und Gudrun)
Martina Tröstler

 

Ratschen 2017 Oberlisse

Sternsinger 2017

„Die Sternsinger der Pfarre Gerasdorf waren in der Oberlisse am Samstag, den 7.1. und Sonntag, den 8.1. unterwegs. Im Saal wurde ein Stützpunkt eingerichtet und von Diakon Werner-Karl Friedrich betreut, der zwischendurch auch mal Tee kochte und Sorge trug, dass die Kinder und Jugendlichen sich immer mal aufwärmen konnten. Auch ein Shuttle-Dienst mit seinem Auto hat sich in den vergangenen Jahren und heuer oft bewährt. Samstag früh starteten wir von der Kirche mit drei Gruppen unter bewährter Führung von Magda Tykalsky, Ronald Bieber und Andreas Schnizer. Es war eiskalt und der Wind pfiff den Kindern und Jugendlichen ganz gewaltig um die Ohren. Dennoch hielten sie tapfer bis knapp vor Mittag durch und kamen recht durchgefroren, aber guter Laune, wieder im Saal der Oberlisser Kirche zusammen, wo unser Diakon schon heißen Tee und frische Pizza aufwartete. Beim gemeinsamen Mittagessen wurden die Gebiete für den Nachmittag verteilt. Auch hier zeigten sich selbst die Jüngsten unerschüttert und zogen vergnügt los.Der Sonntag begann mit dem Auftritt der Sternsingergruppe Familie Bieber mit Felix Bertl in der Messe um acht Uhr. Anschließend ging es wieder hinaus ins Schneegestöber und wieder waren alle guter Dinge, was durch den Schnee vermutlich noch verstärkt wurde. Mittags kamen wieder alle zusammen und zwei Gruppen zerfielen. So wurden die verbleibenden Kinder beider Gruppen von Magda Tykalsky begleitet und die Bieber-Gruppe zog auch noch einmal los. Leider wurden, wie schon im Vorjahr, bei einigen Wegen nur wenige Türen geöffnet. Trotzdem wir heuer in sehr geringer Zahl besetzt waren, hauptsächlich aufgrund vieler Erkrankter, kann sich das Ergebnis von  2.800,-- Euro sehen lassen.

Herzlichen Dank allen Kindern, den Jugendlichen, den Begleitern und allen Spendern, im Namen der Bauern von Tansania, denen die heurige Sammlung zugutekommt.“

                                                                                                                                      Werner-Karl FRIEDRICH

 

 

Dreikönigsaktion für alle in Kapellerfeld

Am Montag, 21.11., versammelten sich um 16.30 ca. 50 SternsingerInnen und BegleiterInnen aus fast allen Ortsteilen in Kapellerfeld: Wir alle bekamen Besuch, und zwar aus Tansania, aus dem Land, wo Aidan Msafiri herkam, der einige Jahre bei uns in Gerasdorf und Seyring zu Gast war und vielen in guter Erinnerung ist! Eine Frau, deren Ackerland von einem Investor geraubt und die aus ihrem Haus vertrieben worden war, erzählte. Und ein Mann, Mitarbeiter der Hilfsorganisation MIIKO erzählte, wie diese Frau und viele andere dabei unterstützt werden, ihren Grund und Boden, von dem sie leben, vor Gericht zurück zu erkämpfen. Eines von über 500 DKA-Projekten kam uns auf diese Weise ganz nahe. Wir wissen, für wen wir gehen.

 

Für wen gehen wir? Bevor wir am 5.1. losmarschiert sind, haben wir uns vor der Osterkerze versammelt und uns vom Taufwasser daran erinnern lassen, dass wir das Licht Jesu in uns tragen, dass wir das Licht Jesu zu den Menschen in unserem Ort tragen und dass wir das Licht Jesu für die Menschen weit weg leuchten lassen. Und dann sind 17 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren, 8 Anvertraute von Geh mit uns und 8 BegleiterInnen losgezogen und haben an 4 Halbtagen € 3.268,40 ersungen. Am Hochfest waren wir zu siebent dabei – und freuen uns auf nächstes Jahr!

 

Mag. Paul Mazal

 

Oberlisse

Gerasdorf Ort

Sternsingen 2017
Auch heuer waren wir "Könige" wieder in Gerasdorf unterwegs.
Am 5.1. und 6.1.2017  sammelten 17 fleißige Kinder und Jugendliche im Alter von 7-18 Jahren, samt 5 Begleitpersonen, für Familien in Tansania.
Trotz eisiger Kälte und Schneesturm zogen wir mit großer Freude und Begeisterung los.
Wir wurden schon erwartet, herzlich empfangen und auch bewirtet.
So konnte ein Rekordbetrag von € 3056,56 gesammelt werden.

Die Sternsinger

Bericht und Foto: Martina Tröstler

 

Fußwallfahrt nach Mariazell

Fußwallfahrt, Mariazell vom 15.06.2016 bis 18.06.2016

 

Gegen 06:40 machen wir uns gestärkt durch das Reisegebet mit Pfarrer Branko auf den Weg. Groß ist die Freude derjenigen, die schon mehrmals an der Fußwallfahrt teilgenommen haben und hier die bekannten Weggefährten wieder treffen. Die neuen Teilnehmer werden rasch in die Gruppe aufgenommen und sogleich mit guten Tipps zur Blasenpflege an den Füßen und zur Behandlung von Muskelkater versorgt.

Unsere Tagesetappe beginnt in Heiligenkreuz. Wir wandern auf angenehm flachen Wegen bei leichtem Regen nach Maria Raisenmarkt. Nach einer kurzen Rast marschieren wir auf dem anspruchsvollen Weg durch den Wald auf den Peilstein.

Weiter geht’s nach der Mittagspause im Peilsteinhaus in Richtung Weissenbach. In einem kleinen Kaffeehaus am Weg stärken wir uns mit Kaffee und Kuchen. Danach ziehen wir Rosenkranz betend weiter auf den Jagasitz. Das Ziel unserer Tagesetappe ist Thal, hier werden wir mit gutem Essen und Trinken beim Karner Wirt für die Strapazen des ersten Tages belohnt.

Am nächsten Tag brechen wir, gestärkt durch das Morgenlob, in Richtung Miralucke auf. Das Rosenkranzgebet begleitet uns am Weg, auch hier wieder die Herausforderung nicht zu stolpern oder dem Vordermann/-frau in die Fersen zu treten. Die konditionell herausfordernden zu bewältigenden knapp 1200 Höhenmeter auf den Unterberg sind bei der Mittagspause im Unterberghaus vergessen. Wir genießen die Hütten-Schmankerln und erfreuen uns gemeinsam am herrlichen Panorama. Der Abstieg führt nach Gries und dann weiter über eine Forststraße zum nächsten Quartier nach Rohr im Gebirge. Nach der Feier der Hl. Messe in der Pfarrkirche mit Pfarrer Branko lassen wir den Tag mit einem vorzüglichen Abendessen und netten Gesprächen im Gastgarten ausklingen.

Am Freitag, nach dem Morgenlob, marschieren wir zur Kalten Kuchl und von dort führt uns der Weg, begleitet durch das Rosenkranzgebet, über Berg und Tal nach St. Aegyd. Nach der wohlverdienten Mittagsrast wandern wir bei angenehmem Wanderwetter durch das Tal der Unrechttraisen. Mit einer wunderbaren Fernsicht auf die umliegenden Berge werden wir nach dem Anstieg zum Kernhofer Gscheid belohnt. Das Abendprogramm steht unter dem Motto "Gemeinsames Singen", eine weitere Pilgergruppe lässt sich durch die gute Stimmung in unserer Gruppe zum Mitsingen „anstecken“.

Die letzte Tagesetappe beginnt früh morgens, voran wird das mit dem Blumenkranz geschmückte Pilgerkreuz getragen. Bei der Wuchtelwirtin in der Walster kehren wir für die typische Stärkung ein. Die Andacht findet in der Bruder-Klaus-Kapelle am idyllischen Hubertussee statt. Der letzte Streckenabschnitt führt uns bei schönstem Wetter über den Habertheuer-Sattel. Kurz vor Mittag sehen wir das erste Mal unser Ziel, die Basilika von Mariazell. Begleitet vom Glockengeläut aus der Basilika ziehen wir Rosenkranz betend und Marienrufe singend nach Mariazell ein. Es ist ein Gefühl der Erleichterung und Freude an diesem besonderen Ort angekommen zu sein und nun Dank und Bitten an die Gottesmutter Maria zu richten.

Nach dem freundlichen Empfang durch die Autowallfahrer aus Gerasdorf und Seyring feiern wir die Hl. Messe gemeinsam mit anderen Pilgern und Kaplan Saviour in der Michaelskapelle – ein wunderbarer Abschluss nach vier Tagen des Unterwegs-Seins.

Ein herzliches Dankeschön an ….

Pfarrer Branko und Kaplan Saviour für die seelsorgerliche Begleitung

Martha Regner für die Organisation und die Tourleitung

Peter Grünstetter und Doris Matzka für die spirituelle Begleitung

Friedl Bachinger für die Pausenverpflegung und die Unterstützung mit dem Begleitfahrzeug

die Gruppe für das gemeinsame Beten, Singen und die Erfahrung von Natur und Gemeinschaft auf dem Weg.

Bis zum nächsten Mal!

 

Iris Bohrn

 

Wortgottesfeier in der Oberlisse

 

 

Sonntagabends treffen wir einander regelmäßig in der Oberlisser Kirche zum gemeinsamen Gebet.

 

 

Eine Wortgottesfeier unterscheidet sich von der heiligen Messe hauptsächlich darin, dass es keine Eucharistiefeier ( Wandlung ) gibt, und somit von einem Diakon oder ausgebildeten Wortgottesdienstleiter begleitet wird.

 

 

Es gibt allerdings viele Möglichkeiten den Ablauf zu gestalten:

Der Schwerpunkt ist sicher die Verkündigung des Wort Gottes. Den Schriftstellen wird oft nachgespürt.....sie werden inhaltlich oder auch musikalisch gestalterisch vorbereitet.

Meist gibt es Zeit für Anbetung, Zeiten der Stille, wir singen viele rhythmische Lieder, und reichen uns die Hände, wenn wir gemeinsam das "Gebet des Herrn" beten.

Im Lauf des Kirchenjahres nützen wir aber auch immer den Anlass für Zeichenhandlungen, wie Taufgeheimnis, Weihrauchspende, oder Luzernar ( Lichterfeier )

Manchmal kommt es auch zum direkten Austausch mit dem WOGO Leiter, in einer Dialogpredigt, wir haben auch schon miteinander getanzt.

 Wir, das sind Menschen von 0-85, die im Dutzend oder auch mehr, in einer vertrauten Umgebung miteinander Jesus begegnen, und so ihren Glauben in der Gemeinschaft leben.

Na, hab ich Ihnen Lust und Freude darauf gemacht?

Dann kommen Sie und feiern Sie das nächste Mal mit uns!

Die Wortgottesfeier stellt eine Ergänzung zu den Gottesdiensten dar.

Sie will und sie kann die segensreiche Kraft der heilige Messe nicht ersetzen!

 

                       ♥ liche Einladung!

                                                                                                           PGR Doris Matzka